Rennberichte 2026

Cheb 2026

Das erste Mal auf der 110er im Rennen. Mitte April ist recht früh für Cheb und so waren auch die Bedinungen. Zunächst feucht und kalt, dann trocken aber nicht warm. Wer Cheb kennt, weiß wie schmierig die Strecke sein kann. Also langsam in die Trainings reingeeiert. Mir fehlte komplett das Vertrauen in mich und die Reifen. Über den Tag wurde es besser und wir haben viel mit den Übersetzungen versucht. Wirklich zufrieden war ich mit dem Setup nicht. Leider hatten wir Fr Nachmittag ein technisches Problem. Papa musste gut 4h Schrauben, bis alles für Sa wieder gerichtet war. Auch am Sa waren die Bedingungen nicht gut. Auch die Zeiten vom gesamten Feld waren nicht auf hohem Niveau. Im 2. Quali haben sich dann alle überwunden und sind ihre besten Zeiten gefahren. Für mich hat es am Ende mit einer 1.07,2 für P6 gereicht. Keine gute Zeit, aber der Startplatz war ok.

Der Start in R1 war eine Katastrophe. Ich war mächtig aufgeregt, hatte dann einen Wheelie, musste das Gas zu machen, bin in der ersten Kurve mit einem anderen Fahrer kollidiert und war letzter mit gut 3 Sekunden Rückstand. Genau davor hatte ich Angst. Aber nach vorne schauen. Ich bin über 6 Runden wieder auf P7 nach vorne gefahren, aber das vordere Feld war zu weit weg. So beendete ich das Rennen mit 12 Sekunden nach vorne und 12 Sekunden nach hinten auf P7. Viel gelernt!

Der Start in R2 war besser. Ich konnte meine Position halten und kam auf P6 aus der ersten Kurve. Leider habe ich wieder 2-3 Runden gebraucht, um meine Top Performance abrufen zu können, und hatte so schon 3 Sekunden Rückstand auf P4/P5. Ich konnte mich über die Renndistanz wieder an das Duo vor mir ranfahren, allerdings wurde dann das Rennen nach Sturz und roter Flagge abgebrochen. So blieb es bei P6.

Ein etwas unglückliches Wochenende, aber ich habe sehr viel gelernt.

Wittgenborn 2026

Wittgenborn, Heimrennen, große Erwartungen – und jede Menge Drama schon vor dem ersten Startsignal. Der Aufstieg in die neue Klasse, erst das zweite Rennen als Rookie, und trotzdem war klar: Hier soll geliefert werden!

Der Freitag stand ganz im Zeichen der Suche nach dem perfekten Setup. Verschiedene Übersetzungen wurden getestet, doch das Feedback fiel noch schwer. Die Rundenzeiten schwankten, die Konstanz fehlte. Also zurück zum Bewährten – zur Standard-Übersetzung. Doch dann der Schock im vorletzten Turn: Rahmenbruch!
Adrenalin pur im Fahrerlager. Ersatzbike aufbauen, komplett umbauen – Verkleidung, Fahrwerk, Lenker. Über vier Stunden Schrauberei bis spät in den Abend. Ein riesiges Dankeschön an Team Ron Richter für diese unglaubliche Unterstützung!

Der Samstag begann entsprechend vorsichtig. Erstmal Gefühl für das neue Bike bekommen – und überraschend lief es gut. Vielleicht auch, weil das letzte Quäntchen Feingefühl ohnehin noch im Aufbau ist.
Q1: 55,791 Sekunden – P2!
Q2: Wenig freie Runden, 55,990 – Startplatz 3 in den kombinierten Zeiten.

Die Nervosität vor Rennen 1? Gigantisch. Überholen in Wittgenborn ist bekanntlich schwierig. In der Startaufstellung noch einmal den Plan durchgesprochen, Fokus an – Ampel aus! Perfekter Start, schnelle Reaktion, die neue Maschine zieht – als Führender in Kurve 1!
Doch die Flucht nach vorne gelingt nicht. In Runde 2 zieht Elias vorbei. Der Zweikampf entwickelt sich zur Spitzenduo-Show: Gemeinsam fahren wir 2,5 bis 3 Sekunden Vorsprung auf das Feld heraus. Überholmöglichkeiten? Fehlanzeige. Ziel: P2, nur 0,3 Sekunden Rückstand.
Podium im zweiten Rennwochenende! Absoluter Wahnsinn! Dazu die schnellste Rennrunde.

Rennen 2: Wieder ein guter Start, doch Jamie erwischt ihn minimal besser. P2 in Kurve 1, Elias direkt im Windschatten. In der Spitzkehre geht Elias später auf der Bremse vorbei – genau die Stelle, die mit dem größeren Bike noch Probleme bereitet. Der Anschluss reißt ab.
Es folgt ein nervenaufreibender Kampf über 11 Runden: Franz im Nacken, kein Platz für Fehler. Runde für Runde volle Konzentration – und tatsächlich: P3 ins Ziel gebracht! Wieder schnellste Rennrunde.

Die Enttäuschung im ersten Moment war da. Der Plan war eigentlich P1. Doch mit etwas Abstand bleibt vor allem eines: Stolz. Zweites Rennwochenende. Rookie. Zweimal Podium.

Danke an alle, die vor Ort waren, unterstützt, angefeuert und mitgefiebert haben – das war Motorsport pur in Wittgenborn! 🏁🔥

Fassberg 2026

Was für ein Wochenende, was für Bedingungen – und was für eine Leistung!

Faßberg, ein Austragungsort mit ganz besonderem Flair: Top organisiert, eine Strecke, die Fahrern alles abverlangt – doch dieses Mal spielte das Wetter absolut verrückt. Bereits bei der Ankunft am Donnerstag: Hagel! Nachts gerade einmal 2 Grad, klamme Kälte, nasse Bedingungen – alles andere als ideale Voraussetzungen.

Und dann die Premiere: zum ersten Mal auf Regenreifen! Keine einfache Aufgabe. Die richtige Abstimmung? Ein echtes Puzzle. Feedback? Noch schwierig. In der Box wurde viel ausprobiert, viel geraten – doch genau hier wächst ein Rennfahrer.
Im Laufe des Tages dann zumindest leichte Besserung: Die Strecke trocknete etwas ab, das Gefühl kam zurück – 58,00 Sekunden auf der Uhr. Eine solide Zeit! Die erhoffte 57 blieb zwar aus, doch das Niveau war absolut konkurrenzfähig.

Besonders stark: die Bremspunkte! Hier wurden bereits erste konsequente Überholmanöver gesetzt – ein klares Zeichen: Da entwickelt sich jemand weiter!

Der Samstag brachte erneut schwierige Bedingungen.

FP1 auf Regenreifen, Unsicherheit bei der Übersetzung – und selbst im Qualifying wurde taktiert:
Q1: bewusst auf Regenreifen – kein unnötiges Risiko, weil klar war: Q2 wird entscheidend!

Q2: Slicks für alle, bessere Bedingungen, mehr Grip – und die Zeiten purzeln.
Noch einmal alles rausgeholt: 58,55 Sekunden!
Das Ergebnis: Startplatz 6 – aufgrund der engen Strecke gleichbedeutend mit Reihe 3 (3-2-3 Formation).

Der Start in Rennen 1? Spektakulär! Ein heftiger Wheelie – brenzlig, aber bravourös abgefangen! Kein Lupfen, voll am Gas geblieben – und nach der ersten Kurve auf P5.

Das Spitzenfeld konnte sich zunächst etwas absetzen, der Rhythmus fehlte noch. Doch dahinter entwickelte sich ein intensiver Zweikampf:
Dauerduell mit Mathis, der wie ein Schatten am Hinterrad klebte.

Gemeinsam arbeiteten sich beide wieder Richtung Podiumskampf heran – packendes Racing!
Doch ganz nach vorne reichte es nicht mehr. Und dann das Drama in der letzten Runde: Sturz von @matthis  beim Überholversuch.

Am Ende: Platz 5 im Ziel – ein starkes Ergebnis!

 

Rennen 2 – Rückschlag und Comeback

Start ohne Wheelie – sauber, kontrolliert… doch entweder die Konkurrenz stärker – oder selbst einen Tick zu vorsichtig: nur P6 nach dem Start.

Vor mir eine enge Kampfgruppe von P3 bis P6. Der Anschluss war da, der Wille sowieso. Dann Runde 3 – der Schockmoment: Sturz im Infield. Doch hier zeigte sich echte Rennfahrer-Instinktstärke: Im Sturz Kupplung gezogen – Motor bleibt an! Schnell reagiert, aber das Bike stand verkehrt herum. Mit Hilfe des Edel-Streckenpostens @thias zurück auf die Strecke – doch der Rückstand aufs Feld: 10 Sekunden! Letzter Platz. Aufgeben? Keine Option!

Mit lockerem Lenkerstummel, der sich beim Bremsen drehte, begann die Aufholjagd.
Wut, Frust, pure Entschlossenheit – und Überholmanöver!

Vier Plätze gutgemacht – zurück bis auf P10!

Mehr wäre möglich gewesen – die Pace war da, doch das restliche Feld zu weit weg.
Nach dem Rennen: Enttäuschung, Emotionen, Tränen.

Templin 2026

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Oschersleben 2026

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Bopfingen 2026

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Mülsen 2026

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Schlüsselfeld und Finale

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